Gruppe 2: Zukunftswerkstatt der Lehrerinnen und Lehrer

 

Bisherige Mitglieder der Arbeitsgruppe: Frau Gerdon, Frau Schnellbach, Herr Dethier, Herr Beil, Herr Hamm-Reinöhl, Herr Krüger, Nadine Häntsch

 

 

Entwurf für Leitsätze und Konkretisierungen:

 

Die Lehrerinnen und Lehrer des GSG kooperieren kollegial in fachlichen, pädagogischen und erzieherischen Fragen miteinander.

Grundlage der Kooperation ist die Verlässlichkeit und der vertrauensvolle, freundliche, kollegiale Umgang der Kolleginnen und Kollegen miteinander.

In regelmäßigen Fachkonferenzen und Fachschaftstagen wird die fachliche Kooperation institutionalisiert (Fortbildungsplanung, Zusammenarbeit, Materialaustausch).

In regelmäßigen Klassenkonferenzen wird die pädagogische Kooperation institutionalisiert.

Es werden Lehrerteams gebildet, die in mehreren Klassen zusammenarbeiten. Teamwünsche werden bei der Lehrauftragsverteilung besonders berücksichtigt.

Es wird eine Feedbacksystem innerhalb des Kollegiums erarbeitet.

Die gegenseitige Information innerhalb der Fachschaften, innerhalb der Lehrerteams und innerhalb des Gesamtkollegiums wird ständig weiter verbessert.

Gegenseitige Hospitationen von Lehrerinnen und Lehrern sind zu fördern.

 

Das Kollegium des GSG trägt zusammen mit den Eltern die Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler.

Lehrerinnen und Lehrer unterschreiben wie auch die Eltern einen Schulvertrag, in dem die gemeinsame Verantwortung und Aufgabenverteilung beschrieben ist.

Die Kooperation zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Eltern bedarf der regelmäßigen Kommunikation. Diese wird durch institutionelle Regelungen unterstützt.

Es wird ein Feedback-System Lehrer-Eltern eingerichtet, das ein Feedback für Lehrerinnen und Lehrer und Eltern erleichtern soll.

Im Konfliktfall werden die Streitschlichter einbezogen.

Lehrerinnen und Lehrer nehmen die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler auch über den Unterricht hinaus wahr und fördern sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Bei schulischen Veranstaltungen sollen die Talente der Schülerinnen und Schüler  sichtbar werden.

Eltern erhalten Möglichkeiten an der Gestaltung außerunterrichtlicher Veranstaltungen aber auch des Unterrichts mitzuwirken.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer tragen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Verantwortung für die Gestaltung des Unterrichts und des Zusammenlebens an der Schule.

Für den Umgang miteinander werden von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern gemeinsam konkrete Regeln aufgestellt, die für alle am Schulleben Beteiligten gelten und die allen bekannt sind. Diese finden Eingang in einen Schulvertrag. Für die Einhaltung der Regeln sind Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, Schülerinnen und Schüler und die Eltern jeweils im Rahmen ihrer Möglichkeiten verantwortlich.

Schülerinnen und Schüler erhalten Möglichkeiten an der Gestaltung des Unterrichts mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.

Die Lehrerinnen und Lehrer streben eine offene Unterrichtskultur an. Die Transparenz des Unterrichts wird durch die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler an der Unterrichtsgestaltung, gegenseitige Besuche und „offene Türen“ erhöht.

Schülerinnen und Schüler bekommen die Verantwortung für einzelne außerunterrichtliche Angebote übertragen.

Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit den Lehrerinnen und Lehrern ein Feedback zum Unterricht zu geben.

 

Das GSG ist offen für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.

Die Umsetzung von projektorientiertem Unterricht und die Einbeziehung außerschulischer Lernorte wird verstärkt.

Die Mitwirkung von Eltern, Vereinen, usw. bei der Gestaltung außerunterrichtlicher Angebote und bei der Umsetzung von Projekten, Exkursionen wird gefördert.

Der Informationsfluss zwischen Schule und Elternschaft über aktuelle Termine, Projekte, Veranstaltungen aber auch allgemeine Entwicklungen an der Schule wird ständig weiter verbessert.

 

Die Schule ist für Lehrerinnen und Lehrer ein Arbeits- und Lebensort

Das Schulhaus wird auch den Bedürfnissen der Lehrerinnen und Lehrer entsprechend gestaltet.

Die Arbeitsbereiche der Lehrerinnen und Lehrer werden so gestaltet, dass ein Arbeiten an der Schule erleichtert wird.

 

Stuttgart, 22.01.05        Andreas Hamm-Reinöhl